AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen der Digel Yacht Charter

1. Chartervertrag

Der zwischen dem Charterer und Vercharterer geschlossene Chartervertrag besteht aus dem vom Charterer unterschriebenen Vertragsformular und der schriftlichen Bestätigung des Vercharterers. Verchartert wird die im Vertrag bezeichnete Motoryacht mit der in der Inventarliste aufgeführten Ausstattung und den zusätzlich in Auftrag gegebenen Leistungen.

2. Zahlung / Reservierung

Die Zahlung der 1. Charterrate (40 % des gesamten Charterpreises) ist bei Vertragsabschluß fällig. Die 2. Rate ist bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt auf unser Konto zu leisten.

Konto Nr.: DE37200505501385132012
Bank: Haspa


Die Kaution in Höhe von 1000 € ist bei Reiseantritt in bar zu hinterlegen.
Eine verbindliche Reservierung der Yacht erfolgt nur bei pünktlichem Eingang der 1. Rate.
Im Charterpreis nicht enthalten sind Kosten, die mit der Nutzung des Schiffes zusammenhängen, wie Hafengebühren, Wasser, Strom, sowie Diesel. Der Gasverbrauch ist im Charterpreis enthalten.

3. Rücktritt

Soweit der Charterer die Reise nicht antreten kann teilt er dies dem Vercharterer unverzüglich mit. Bei einem Rücktritt bis zu 4 Wochen vor dem Reisetermin werden 30% der gesamten Chartergebühr einbehalten. Erfolgt der Reiserücktritt ab 4 Wochen vor dem Reisetermin, sind die gesamten Gebühren zu entrichten. Gelingt eine Ersatzcharter so werden die geleisteten Zahlungen unter Abzug einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20% der Vertragssumme erstattet. Der Charterer kann selbstverständlich einen geeigneten Ersatz-Charterer stellen.
Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Skipper Haftpflicht wird dringend empfohlen.

4. Pflichten und Haftung des Vercharterers

Der Vercharterer ist um eine pünktliche Übergabe eines sauberen, voll getankten und seeklaren Schiffes bemüht.
Die Übergabe der Yacht erfolgt am 1. Chartertag ab 16.00 Uhr in Barth. Durch erforderliche Reparatur- und Wartungsarbeiten kann sich die Übergabe der Yacht verschieben. Eine Zeitdifferenz von bis zu 6 Stunden gilt hierbei als vereinbart.
Soweit der Vercharterer das Schiff oder ein vergleichbares Ersatzschiff nicht innerhalb von 36 Std. bereitstellen kann ist der Charterer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. In diesem Fall erstattet der Vercharterer alle geleisteten Zahlungen aus dem Chartervertrag. Weitergehende Ersatzansprüche wie z.B. Reise- und Übernachtungskosten, Versicherungsprämien etc. sind ausgeschlossen.
Tritt während der Charterzeit nach Schiffsübernahme ein Umstand oder Schaden ein, der die Fortsetzung der Fahrt unmöglich macht, so stehen dem Charterer keine Ansprüche gegenüber dem Vercharterer zu, wenn es sich um Umstände handelt, die vom Vercharterer nicht zu vertreten sind wie z.B. Witterungseinflüsse oder Drittverschulden . Ist der Abbruch der Reise auf einen nicht binnen angemessener Zeit reparablen Verschleißschaden oder sonstigen seit Übernahme durch den Charterer nicht erkannten Defekt zurückzuführen, so hat der Charterer für die Tage, während derer die Yacht nicht mehr genutzt werden kann, Anspruch auf die Rückerstattung der anteiligen Chartergebühr. Weitergehende Ansprüche (insbesondere Reise- und Übernachtungskosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall u. Anderes) sind ausgeschlossen.
Der Verchartere haftet nicht für Schäden die aus Ungenauigkeiten, Veränderungen und Fehlern des zur Verfügung gestellten nautischen Materials (Karten, Handbücher und Instrumente etc.)verursacht werden.
Der Vercharterer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, auch seiner Erfüllungsgehilfen, nur bis zur Höhe der vertraglichen Chartersumme.
Bei Übergabe findet vor Ort eine Schiffs- und Sicherheitseinweisung statt.
Für das Schiff bestehen eine Haftpflicht- sowie eine Kaskoversicherung (Selbstbeteiligung € 1000,00) Die Versicherungsbedingungen sind Bestandteil des Vertrages und können auf Wunsch im vollen Wortlaut nachgereicht werden.
Bei schadensfreier, ordnungsgemäßer Rückgabe der Yacht wird die Kaution, nach entsprechender Feststellung, unverzüglich abzugsfrei zurückerstattet.

5. Pflichten des Charterers

Der Charterer versichert über die erforderliche Befähigung zur selbständigen Führung des Schiffes im Charterrevier zu verfügen, ausreichende Kenntnisse in Navigation, Wetterkunde Seemannschaft und der Gesetze zu haben, sowie über einen gültigen Sportbootführerschein See (oder höher) zu verfügen. Der Charterer ist verpflichtet mit dem Schiff sorgfältig umzugehen und nur entsprechend den Regeln guter Seemannschaft davon Gebrauch zu machen.
Insbesondere obliegt ihm:

  • Ein Logbuch zu führen, alle besonderen Vorkommnisse (Schäden, Grundberührungen, Kollisionen o.ä.) einzutragen und dieses im Schadensfall an den Vercharterer auszuhändigen. Der Vercharterer ist über solche Ereignisse unverzüglich zu unterrichten. Die Logbucheintragung oder besondere Niederschrift zu einem solchen Ereignis ist vom Hafenmeister, einem Arzt (bei Personenschäden) oder der Wasserschutzpolizei gegen bestätigen zu lassen.
  • Alle zur Verfügung stehenden Navigationsmöglichkeiten zu nutzen mit Ihnen in regelmäßigen Abständen die Position zu bestimmen und diese in die Seekarte und das Logbuch einzutragen.
  • Die Vorschriften der SeespbootV zu beachten.
  • Den Ölstand der Maschine, die Bilgen täglich zu kontrollieren und kontinuierlich auf die Funktion des Kühlkreislaufes zu achten.
  • Sperrgebiete zu beachten
  • Die deutschen Gewässer nicht zu verlassen
  • Keine undeklarierten, zollpflichtigen oder verbotenen Waren und Gegenstände an Bord zu haben, oder Waren gegen Entgelt zu transportieren.

Bei Behinderung des Schiffes z.B. durch Behörden ist der Vercharterer unverzüglich zu benachrichtigen.
Im Falle aller wie auch immer gearteter Vorfälle hat der Charterer bei Gefahr im Verzuge mit besonderer Sorgfalt bemüht zu sein, den Schaden gering zu halten. Bei unvermeidbarer Inanspruchnahme von Hilfe Dritter (Seenot) hat der Charterer, unabhängig von der Ersatzfrage, zuvor kostengünstige Bedingungen auszuhandeln. Soweit Abschleppen unumgänglich ist, und der Vercharterer dies nach Abstimmung nicht durchführen kann, ist auf jeden Fall eigenes Tauwerk hierfür zur Verfügung zu stellen.
Bei Grundberührung wird eine für den Charterer kostenpflichtige Untersuchung des Unterwasserschiffes vorgenommen.
Das Schiff ist rechtzeitig am Ausgangshafen in gereinigtem, aufgeklartem, ordnungsgemäßem Zustand mit vollständiger Ausrüstung und voll getankt zurückzugeben (Montag bis 09.00 Uhr). Dem Charterer obliegt es verloren gegangene Gegenstände und festgestellte Mängel aufzulisten, und sich die ordnungsgemäße Rückgabe des Schiffes bestätigen zu lassen.
Bis zur ordnungsgemäßen Rückgabe gilt das Schiff als in der Nutzung des Charterers stehend.
Der Törn ist so zu gestalten, dass auch bei ungünstigen Bedingungen eine rechtzeitige Rückkehr gewährleistet ist. Bei verspäteter Rückgabe des Schiffes gelten die Bestimmungen des Chartervertrages für die Zeit des Verzuges weiter. Darüber hinaus ist der Charterer verpflichtet, den Vercharterer hinsichtlich der Folgen der verspäteten Rückgabe schadlos zu halten. Falls der Charterer das Schiff an einem anderen Ort als vereinbart verlässt, hat er die Kosten der Rückführung der Yacht zu tragen.

6. Haftung des Charterers

Der Charterer übernimmt die Yacht auf eigene Verantwortung und hält den Vercharterer von allen privat- und strafrechtlichen Folgen, für die der Charterer von dritter Seite aufgrund seiner Handlungen und Unterlassungen haftbar gemacht wird, auch von allen Kosten der Rechtsverfolgung, frei.
Der Charterer haftet für Verstöße gegen die Bestimmungen dieses Vertrages und jeden grob fahrlässig herbeigeführten Schaden. Soweit durch Handlungen oder Unterlassungen dem Vercharterer ein Schaden entsteht, hat der Charterer diesen schadlos zu halten.
Der Charterer hat bei Übernahme den Zustand des Schiffes auf Mängelfreiheit zu überprüfen und die Vollständigkeit der Ausrüstung gemäß der Inventarliste festzustellen und dem Vercharterer mit einer entsprechenden Unterschrift unter ein Übergabeprotokoll zu bestätigen. Bei späterer Reklamation ist der Charterer beweispflichtig. Wird ein Mangel festgestellt oder tritt ein solcher während der Charter auf, ist den Beauftragten des Vercharterers Gelegenheit zur Mängelbeseitigung zu geben.
Bei Schäden an der Yacht die über normale Abnutzung hinausgehen, und durch die Versicherung nicht gedeckt sind, ist der Vercharterer zur Verrechnung des Aufwandes zur Schadensbeseitigung mit der hinterlegten Kaution berechtigt.
Der Abschluss einer erweiterten Skipperhaftpflichtversicherung sowie einer Folgeschadenversicherung wird empfohlen.

7. Reparaturen

Soweit während der Charterzeit Reparaturen im Wert von > 100 € notwendig werden ist für die Durchführung auf jeden Fall der Vercharterer zu kontaktieren. Ausgetauschte Teile sind aufzubewahren. Auslagen für Reparaturen welche infolge von Materialverschleiß notwendig wurden, werden vom Vercharterer gegen Vorlage der quittierten Rechnung erstattet.

8. Schlussbestimmung

Nebenabreden oder Änderungen des Vertrages bedürfen grundsätzlich der Schriftform.
Die Unwirksamkeit einzelner Regelungen dieses Vertrages berührt nicht die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen. Die Parteien vereinbaren, unwirksame Regelungen durch solche zu ersetzen die diesen möglichst nahe kommen.
Gerichtsstand und Gerichtsort ist Stade, es gilt deutsches Recht.

Stand: Feb. 2015

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